Aktuelles / Veranstaltungen

„Darum gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie

im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“
Matthäus 28, 18-19

52 Tage Dienste in Deutschland mit Pastor Fadil Ceesay aus Gambia

23. August 2018

 

Fadil Ceesay ist Leiter des IMWA Projekts in Gambia (Indegenious Mission of Westafrika = Einheimische Mission für Westafrika).

„Liebe und Reis für Gambia“ und IMWA sind nun zusammengeflossen und bilden einen Verein. Die Sorge und Fürsorge für Christen, die ihre Familien um des Glaubens willen verlassen mussten, die Ausbildung, medizinische Versorgung, seelsorgliche Betreuung und Hoffnung und Perspektiven für ein Leben in Gambia zu geben, sind Priorität.

Unsere Facebook-Kontakte haben größten Teils bereits Fadil Ceesay als Anlaufstelle, um Sorgen und Nöte zu besprechen.

Während dieser 52 Tage konnte vieles geregelt werden. Durch Vorträge und Gottesdienste wurde die wichtige Arbeit bekannt gemacht. Wir konnten im Kleinen (Hauskreise) und im Großen (Gottesdienste und einer Schule) sehen, dass viel Interesse besteht an dieser Arbeit mitzuwirken. An Einer Arbeit die mehr als 6.000 km von uns entfernt geschieht, doch in demselben Namen des EINEN, Jesus Christus, und zu SEINER Ehre.

 

 

Christen als Minderheit

15. Juli 2018

 

Am Sonntag 15. Juli 2018 war Pastor Fadil Ceesay aus Gambia in der Kirche für Bruchsal (Baden-Württemberg) als Ehrengast zu Besuch und hat in seiner Predigt nicht nur Geschichten aus Gambia und der Missionsschule IMWA erzählt. Er hat auch aus Statistiken zitiert, die aussagen, dass das Christentum in einigen Jahren in Deutschland, dem Land Luthers und der evangelischen Reformation, zur Minderheits-Religion zählen wird. Wenn es Christen und der Gesellschaft insgesamt so gut geht, wird oft vergessen, dass wir eigentlich ein leidenschaftliches Leben führen sollten, das einen wichtigen Unterschied in unserer Welt ausmacht. Zu oft liegt der Fokus auf Spass und nur dem, was uns gefällt und weniger auf den Bedürfnissen anderer.

Wir dürfen aber nie vergessen, so führte Pastor Ceesay aus, was unser Hauptauftrag der Kirche ist: Unsere Welt für Jesus zu gewinnen.

 

Wir waren alle Fadil natürlich sehr dankbar für diese mahnenden Worte und die liebevolle Erinnerung an uns Christen.

 

Nach dem Gottesdienst ging es weiter mit einem gemeinsamen Mittagessen, mit einer leckeren Auswahl an Gerichten aus deutscher, europäischer und afrikanischer Küche. Ein kleiner Ausblick in den Himmel!

 

 

Tauf-Gottesdienst in Bad Rappenau

8. Juli 2018

 

Viele, viele waren zum Tauf-Gottesdienst gekommen. Auch der besondere Gast aus Gambia: Pastor Fadil Ceesay. Beste Stimmung und strahlend schönes Sommerwetter herrschten beim Gartenfest in Bad Rappenau mit vielen, vielen Gemeindemitgliedern aus Neckarsulm, Heilbronn und anderswo.

 

Zwei junge Männer, Uzi und Samuel, ließen sich taufen und gaben ihr Zeugnis, warum sie sich zu diesem Weg entschlossen haben. „Wir haben Jesus gefunden, weil wir ihn in unserem Leben gesucht und gebraucht haben“, berichtet Samuel über die Gründe, sich taufen zu lassen. Und Utzi, der gebürtige Türke, ergänzt: „ Taufen heißt für mich, in einem anderen Leben aufzutauchen. Ich habe bei den Christen Güte und Liebe erlebt. Das wollte ich für mein Leben auch. Wie ein Moslem leben sollte, kann er bei den Christen erfahren,“ berichtete Uzi.

 

Ein besonderes Erlebnis ist es stets, wenn Pastoren aus Afrika predigen. So war es auch beim Gast aus Gambia, Fadil Ceesay. Seine Art zu predigen hat alle bewegt.

„Die Taufe ist der Triumpf über das Leben“, rief er den Gemeindemitgliedern zu.  „Wir feiern heute den Anfang von etwas Neuem“, sagte er an Samuel und Utzi gerichtet, die ihr altes Ich abgelegt hätten und dem neuen Ich begegnet seien. Und mit ebenso leidenschaftlichen Worten wendete sich Pastor Fadil Ceesay an die vielen Gemeindemitglieder: „Wenn wir mit Jesus in Kontakt kommen, werden wir nicht mehr vom Ende her bestimmt. Wir repräsentieren Jesus auf unserer Welt,“ so Fadil Ceesay. Und der Pastor aus Gambia weiter: „Die Bibel sagt uns, wir sind Botschafter. Und diese Botschaft hat Samuel und Uzi erreicht. Wenn Du gerettet bist, bist Du für immer gerettet. Jesus ist für uns alle gestorben,“ so hieß es in der leidenschaftlichen Predigt von Pastor Fadil Ceesay.

 

Eingeladen war auch Ilona Rothin, Regisseurin des Filmes „Liebe und Reis für Gambia“, der das Afrika-Projekt von Hannelore und Walter Krug vorstellt.

Obwohl viele Gemeindemitglieder den Film schon kannten, kauften ihn viele noch einmal, um die geistliche Arbeit der Krugs in Gambia zu unterstützen und Lebensmittel für die Menschen in Gambia finanzieren zu können.

 

Ein Gemeinde-Gottesdienst, wie ein Fest. Ein wirklich gelungenes Wochenende. Alle hatten Fleisch und Würstchen mitgebracht und beim gemeinsamen Grillen fanden wunderbare Gespräche statt. Begegnungen zwischen Jung und Alt, die sich auch am leckeren Kuchen-Buffet fortsetzten.

 

 

Liebe und Reis auf dem KENAKO-Festival in Berlin

Juni 2018

 

Der Dokumentarfilm „Liebe und Reis“ stellte sich auf dem Afrika-Festival KENAKO in Berlin vor.

Ein afrikanischer Markplatz mit Musik, Büchern, Gesprächen, rund um Afrika. KENAKO steht für ein vielfältiges kulturelles und kulinarisches Programm aus Afrika. Aber es geht nicht nur um Kulinarisches und Souvenirs aus Afrika. In diesem Jahr standen auf dem Berliner Alex wieder Talk-Runden im Mittelpunkt, bei denen es um die aktuelle Fluchtproblematik ging, wie um das partnerschaftliche Leben von Afrikanern in Deutschland. Da passte die neue Doku „Liebe und Reis“ genau ins Programm, die vom christliche Engagement der Eheleute Walter und Hannelore Krug in Gambia berichtet. Flyer und Plakate zum Film fanden ein interessiertes Publikum.

 

Banza Tombe aus dem Kongo (Bild rechts) kommentierte: “Der Film erinnert mich an die Geschichte mit dem Fisch aus der Bibel. Die Hilfe der deutschen Christen gerade für junge Menschen in der Berufsausbildung in Afrika ist wichtig und beispielgebend. Ausbildung und Perspektiven sind der Schlüssel, damit junge Afrikaner in ihrer Heimat bleiben und nicht fliehen. Der Film zeigt anschaulich, wie jungen Afrikaner nicht nur Fisch zum Essen gebracht wird, sondern wie man ihn  - sinnbildlich - auch angeln kann. Das ist Hilfe zur Selbsthilfe und genau das brauchen junge Menschen in Afrika.“

 

 

Reifen für Gambia

Juni 2018

 

Stanislaus Malysa, genannt „Stani“ vom Projekt „Liebe und Reis“ und Moses aus Gambia hatten eine Idee. Die beiden lernten sich auf der ersten Gambia-Reise von Stani und seiner Frau Lina kennen. Tief bewegt von den ärmlichen Lebensverhältnissen und beeindruckt vom Willen der Bevölkerung, knobelten Stani und Moses Ideen aus, wie man finanzielle Unterstützung organisieren könnte. Denn in Gambia fehlt es nicht nur an Reis und täglichen Dingen des Lebens, es fehlt an Arbeit, Ausbildungsplätzen, es fehlt an Unterkünften und Hilfe für verfolgte Christen, es fehlt eigentlich an allem.

 

„Ich wollte deshalb, dass zwischen uns Männern eine Partnerschaft entsteht,“ so Stani, „mit dem Ziel gemeinsam Geld zu erwirtschaften. Da sich Moses als ein fähiger Geschäftsmann herauskristallisierte, kam uns die Idee mit …

… gebrauchten Reifen“

 

Wie bitte? Wie in Gottes Namen sollen die bitte schön Liebe und Reis für Gambia bringen? „Ja, gebrauchte Reifen, die noch ein Profil von 1,6mm haben und die in Deutschland nichts mehr wert sind, lassen sich in Gambia zu einem guten Preis verkaufen. Während in Deutschland jeder Reifenhändler für die Entsorgung von Altreifen Geld zahlen muss, bringt in Gambia so ein Reifen zwischen 8 bis 20€ pro Stück,“ sagt Stani, der Reifen-Fuchs!

 

Moses stellte schnell eine Liste der üblichen Reifen-Marken in Gambia zusammen. In Deutschland werden sie jetzt zusammen gesucht. Dann gingen die ersten Test-Reifen in einen Container und per Schiff landete die erste Fuhre am 1. Juni in Gambia!

 

„Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung einzelner Reifenhändler und Autohäuser“, sagt Stani, „denn so können wir effektiv Spenden für unser Projekt „Liebe und Reis“ generieren.

 

Moses strahlte vor Freude (s.Bild) und konnte sein Glück gar nicht recht in Worte fassen. „Ich habe binnen einer Stunde mehr als 30 Danke-Whats-App erhalten“, schrieb er nach Deutschland.

 

„Frohen Mutes und mit Gottes Segen, bereiten wir gerade den nächsten Container vor, der  am 11. Juli in Richtung Gambia starten soll.“, berichtet Stani. „Neben Reifen wollen wir auch gebrauche Autobatterien, Kühlschränke, Flachbildschirm-Fernseher sowie gebrauchte Fahrräder versenden.

So wie uns die  Mitglieder der Gemeinden, KfB Bruchsal und die der EfG Neckarsulm unterstützen, würden wir uns auch über Ihre Ideen und Hilfe für Gambia freuen!“

 

 

Baby heißt „Jenny“

19. April 2018

 

Jenny Russel war mit jungen Christen im Februar 2018 in Gambia. Im Dorf Jambanjelly, das Hannelore und Walter Krug im Rahmen ihres Projekts „Liebe und Reis für Gambia“ unterstützen, verteilten die Christen aus den Gemeinden Bruchsal und Neckarsulm Reis und Kleidung für die Jüngsten im Dorf. Dabei lernte Jenny Russel eine junge Frau, namens Jarra und ihre beiden kleinen Kinder kennen. Sie luden Jenny in ihre Hütte ein.

 

Jenny brach es das Herz. Mutter und Kinder schliefen auf dem Boden!

Obwohl Jenny selbst als Studentin über wenig Geld verfügt, spendete sie spontan 100€. So konnte Pastor Fadil Ceesey in der Hauptstadt Banjul ein Bett kaufen. Er schnallte es auf sein Auto und lieferte es bei Jarra und ihren Kindern in Jambanjelly ab. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Nachricht. Die Freude war riesen groß. Es war das erste Bett in ihrem Leben von Jarra und ihren Kindern.

 

Eine Freundin von Jarra im Dorf, sie heißt Yama,  war zu diesem Zeitpunkt, als Jenny Russel in Jambanjelly war, schwanger. Nun, in der Nacht vom 18. auf den 19. April wurde das Baby von Yama geboren. Jenny Russel erhielt die news per WhatsApp- und traute ihren Augen nicht:  Das Baby wurde nach ihr benannt! Weil das Geschenk von ihr im Dorf für so viel Freude und Dank auslöste, nannte Yama ihr Neugeborenes „Jenny“.

Kuchenverkauf

31. März 2018

 

Ende März, an Ostersamstag, auf dem Rathausplatz in Weingarten - gab es jede Menge selbst gebackenen Kuchen. Für einen guten Zweck. Wie kam es dazu?

 

Dahinter steckt ein erst 11jähriges Mädchen namens Amy. Sie hatte den Film „Liebe und Reis für Gambia“ im Gottesdienst in Bruchsal gesehen und auf dem Rückweg im Auto sagte sie zu ihrer Mutter Annika: „Laß uns doch was machen für Gambia. Ich möchte, dass die Kinder auch zu Essen bekommen. Vielleicht können wir Spenden sammeln, damit sich die Menschen Reis kaufen können.“

 

Gesagt, getan. Mutter Annika, Freunde und Bekannte, rührten Kuchen im Akkord und auf den Bildern sind die leckeren Ergebnisse zu sehen, die übrigens reißenden Absatz fanden. Amy spannte auch ihre Freundin Nelly mit ein, die nicht nur mit fleißig backte, sondern die auch einen ganzen Tag mit auf dem Markt stand.

 

Annika sagte: „Wir haben in dem Film gesehen, dass diese Afrika-Hilfe auch wirklich an Ort und Stelle ankommt. Wir können mit so einer kleinen Kuchen-Aktion ein bisschen mithelfen und 2, 3, 4 Familien unterstützen. Wir waren wirklich total berührt von dem Film und den Erzählungen und Gesprächen mit den Leuten, die dort vor Ort waren, so dass man wirklich sofort überlegt, wie man helfen kann.

 

Natürlich können wir allein keinen riesigen Container dorthin schicken, aber man fragt ein, zwei Freundinnen und jeder backt einen Kuchen, sucht einen geeigneten Ort und die richtige Zeit   - und so kann man die Leute etwas „ankicken“ nur ein bisschen zu helfen und etwas beizutragen. Einfach – und doch so bedeutend für einzelne Familien in Gambia.“

 

Am Ende des kleinen Kuchen-Festivals von Amy und Annika kamen 360,20€ zusammen - das sind etwa zwölf 50-Kilo-Säcke Reis!!!

 

Hilfe für Gambia steckt an!

Haben Sie auch eine Idee, wie man Gambia unterstützen kann?